Beginn eines neuen Kapitels

Hey,

auch hier möchte ich ein paar Worte los werden. Die letzten Monate waren sehr stressig für mich, da ich umgezogen bin und vieles in meinem Leben passiert ist bzw. sich geändert hat. Manchmal kommen Dinge unverhofft, aber damit muss man leben können. Mittlerweile geht es mir wieder besser, denn ich tue viel für meine Gesundheit bzw. versuche mich immer wieder neu zu motivieren und nicht aufzugeben. Mittlerweile lebe ich in meiner ersten eigenen Wohnung. Der ganze Umzugsstress ist vorbei und ich habe mich so langsam eingelebt. Ich bin dankbar für all die Menschen, die mich davor, dabei und danach unterstützt haben, die während dieser Zeit für mich da waren und mich nicht mir selbst überlassen haben. Alleine hätte ich das alles nur mühevoll geschafft. Ich hätte es vielleicht geschafft, aber eben nicht so schnell bzw. nicht so gut, wie mit anderen.

Zurzeit bin ich in einer Phase, wo ich mir viele Gedanken mache und mich manchmal total in diesem Strudel zu verlieren scheine. Es ist für mich oft schwer, die Motivation zu halten, aber meistens habe ich ein paar Tage, wo ich viel für mich bin und dann wieder an einen Punkt komme, wo ich denke ‚Steh auf, du schaffst das.‘ So sollte man auch denken, wenn es schwierig wird. Manchmal kommt, wie ich schon gesagt habe, alles aus heiterem Himmel ohne Vorankündigung. Damit muss man umgehen können bzw. man muss lernen, sich damit auseinander zu setzen und nicht daran zu verzweifeln. Zum einen habe ich momentan mit meiner Trennung innerlich zu kämpfen, die erst vor kurzem geschehen ist. Wir waren beide damit einverstanden, aber es ist trotzdem nicht einfach, alles sofort loszulassen. Man hat Tage, wo man wirklich denkt, es geht bergauf. Dann gibt es wieder Tage, wo mich alles zurück holt und ich am liebsten die Zeit zurück drehen würde. Dadurch, dass ich momentan viel freie Zeit habe, denke ich automatisch an viele Dinge und kann mich nur schwer davon befreien. Dennoch möchte ich euch meine Tipps ans Herz legen, was mir geholfen hat bzw. was mich immer noch aufmuntert.

  1. Erinnerungen verbannen

Es ist wichtig, dass man sich zügig von Erinnerungen trennt. Damit meine ich Bilder, Geschenke, die Handynummer, bestimmte Sachen… Wenn ich alles behalten würde und dann jedes Mal in meine Wohnung komme und sehe ‚Oh da steht ja ein Bild von uns‘, würde mich das direkt wieder in ein Loch fallen lassen. Deshalb habe ich relativ zügig damit angefangen, alles nach und nach zu entfernen, damit ich nicht mehr damit bewusst konfrontiert werde. Am Anfang war es schwierig für mich, was bestimmte Dinge betrifft. Dafür habe ich mir aber auch mehr Zeit gelassen, um mich selbst nicht zu überfordern. Mittlerweile fahre ich damit aber sehr gut.

2. Ablenkung

Egal, welche Gedanken auf kommen, es ist wichtig ab und zu mal raus zu gehen, was mit der Familie oder den Freunden zu machen, sich eine Beschäftigung zu suchen. Hauptsache man hat etwas zu tun und sieht den Sinn in der jeweiligen Sache.

3. Emotionen zulassen

Es ist ebenfalls wichtig, seine Gefühle und Gedanken auch zuzulassen. Ich hatte zu Beginn oft das Gefühl der Trauer in mir und habe meine Tränen auch zugelassen. Damit ging es mir hinterher immer besser, weil ich Aufgestautes in mir raus lassen konnte.

4. Emotionen und Gefühle ausdrücken

Wie ich eben schon auf das Thema Emotionen eingegangen bin, ist es genauso wichtig, sich ein gesundes Ventil für seine Gefühle zu suchen. Für den einen bedeutet es, sich auszuleben, zu tanzen, raus zu gehen in die Natur, Musik zu hören, zu malen, zu lesen, Sport zu machen,… Einfach etwas, was Spaß macht und anregt weiter zu machen.

Ich selber mache mir gerne Notizen hierzu und schreibe immer alles auf, was ich gerne machen möchte bzw. was mich inspiriert. Handschriftlich macht dies am meisten Sinn, weil man die gewählten Worte noch einmal verinnerlicht. Mittlerweile schreibe ich kein Tagebuch mehr, weil ich gemerkt habe, dass ich die Dinge aussprechen muss, um mich besser zu fühlen. Es reicht manchmal schon, wenn ich mit einer guten Freundin über die Themen spreche. Wenn ich mich niemandem öffnen möchte, drehe ich auch Videos für mich bzw. nehme meine Stimme auf. Meistens sagt man das, was man wirklich denkt.

Insgesamt kann ich sagen, dass mir diese Tipps bisher sehr gut geholfen haben. Ab und zu hat man wieder Zusammenbrüche, aber das ist ganz normal, solange man weiter am Ball bleibt und daran arbeitet.

Ich werde euch demnächst ein Update geben und vielleicht habe ich noch mehr Tipps, die ich euch mit auf den Weg geben kann.

Liebe Grüße!

Psychische Gesundheit – Gutes tun

Hallo Leute,

leider hat das nicht ganz so gut geklappt mit meiner Ankündigung und den Karma-Karten, aber mir ist eben die Idee gekommen, dass ich ein bisschen über mich selbst rede und euch erzähle, was ich Gutes tue, um psychisch gesund zu bleiben.

Es ist so, dass ich öfters Phasen habe, wo es mir nicht ganz so gut geht. In diesen Phasen denke ich sehr viel nach und empfinde oft ein Gefühl, was sich nicht wirklich erklären lässt. Auch, wenn ich viel Erfolg im Beruf habe, mich gut mit meiner Familie verstehe, einen tollen Freund an meiner Seite habe und auch sonst ziemlich glücklich sein kann, kommt dieses Gefühl hin und wieder auf.

Ich erzähle euch jetzt mal, was ich dagegen tue, wie ich vorgehe und was ihr euch vielleicht selber aneignen könnt, wenn ihr ebenfalls Probleme habt.

Das erste, was ich schon seit einem Jahr jetzt regelmäßig mache, ist, Tagebuch schreiben.

Ich habe mir online eine Website für mein Tagebuch ausgesucht und bin auch relativ schnell fündig geworden. Dieses Jahr habe ich zu einem anderen gewechselt, weil ich einfach mal etwas Neues ausprobieren wollte.

Nach fast einem Jahr kann man sein Fazit daraus ziehen.

Ich bin wirklich froh, dass ich damit angefangen habe, denn seitdem geht es mir schon viel besser.

Das Tagebuch nutze ich nicht nur für meine Gefühle und Gedanken, sondern auch für Ideen oder Notizen. Einfach alles, was mir durch den Kopf geht.

Es ist auch nicht nötig, dass man sich dazu zwingt oder täglich was hinein schreiben muss, um Fortschritte zu machen.

Manchmal schreibe ich mehrere Wochen nichts und habe dann doch wieder Schreibbedarf. Dann gibt es Tage, wo ich den Drang habe, fast täglich was hinein zu schreiben.

Ich bin ein Mensch, der viel mit sich selbst ausmacht und öfters die Dinge für mich behalte und die Menschen um mich herum nicht darauf anspreche. Somit tut es mir ganz gut, die Sachen manchmal aufzuschreiben.

Mit dem PC ist es allerdings viel einfacher als mit der Hand, weil man so viel motivierter ist und auch die Lust am Tippen bekommt.

Eine Zeit lang hatte ich auch ein Papiertagebuch, aber da habe ich immer Angst gehabt, dass es jemand mal lesen könnte und ich hatte selten Lust, so viel mit der Hand zu schreiben. Deswegen tut mir das Online Tagebuch auch ganz gut.

Es ist auch wichtig, dass man nach einiger Zeit vielleicht mal darüber nachdenkt, die älteren Einträge zu löschen, denn manchmal habe ich mich selber dabei erwischt, wie ich mir Vergangenes wieder durchgelesen habe, ohne, dass ich es wirklich wollte.

Mein zweiter Tipp ist: Regelmäßiges aussortieren und sortieren.

Der Tipp ist nicht nur auf alltägliche Sachen, wie Kleidung oder Gegenstände bezogen. Auch das Handy zum Beispiel oder allgemein elektronische Geräte sind sinnvoll, sich mal damit zu beschäftigen.

Dort kann man alte Bilder oder Dateien löschen, neue Organisationen mit einbauen.

Auch der Gedanke, dass man mal in sich gehen sollte und überlegen, mit wem möchte man noch befreundet sein? Wer tut einem gut? usw. ist sehr wichtig, um weiter zu kommen.

Der dritte Typ ist so ähnlich: Veränderungen.

Man muss nichts großes verändern, um sich besser zu fühlen. Manchmal reicht es aus, wenn man mal sein Profilbild ändert, sich eine neue Handyhülle zulegt, mal andere Wege zur Arbeit geht, seine Ernährung umstellt, die ganzen Routinen einmal überarbeitet, ein neues Hintergrundbild wählt, usw.

Es gibt so viele Möglichkeiten, sich neu zu entdecken, man muss es einfach probieren und gucken, was einem gefällt.

Mein vierter Tipp ist: Die Stimmung aufhellen.

Wenn man mal einen Tag hat, wo man sich vielleicht etwas schlechter fühlt, negative Gedanken hat oder auch sonst Schwierigkeiten hat, in Gang zu kommen, ist es ganz gut, wenn man zum Beispiel raus geht. Man muss nicht lange raus gehen, aber schon allein 5 Minuten an der Luft bewirken Wunder. Spazieren in der Natur hilft, um die Gedanken ins Positive zu bringen. Danach fühlt man sich wieder besser.

Ebenfalls ist es wichtig, dass man sich mit positiven Sachen konfrontiert. Wenn man Angst vor etwas hat, sollte man sich nicht direkt damit auseinandersetzen, sondern sich langsam heran tasten.

Wenn man schlechte Stimmung hat, sollte man lieber zu schöner Musik greifen, anstatt melancholische zu hören.

Tiere bewirken ebenfalls, dass wir uns besser fühlen.

Manchmal, wenn ich mich sehr schlecht fühle, dann höre ich erst gar keine Musik, weil ich weiß, dass positive Musik jetzt nicht zu meiner Stimmung passen würde. Allerdings bewirkt traurige Musik, dass ich mich noch schlechter fühle.

Also ist ein Medien Entzug auch manchmal von Vorteil, wenn man mal Zeit für sich braucht.

Mein letzter Tipp ist: Probier dich aus!

Um glücklicher zu werden, hilft es, immer weiter zu machen. Wenn man unzufrieden mit dem neuen Haarschnitt ist, sollte man nochmal in sich gehen und überlegen, was wirklich zu einem passt bzw. was man gerne ausprobieren würde. Das Erste, was einem in den Sinn kommt, ist auch meistens das, was man wirklich will.

Also immer auf das eigene Gefühl hören und die Sachen auch wirklich machen. Reines überlegen bringt nichts. Man muss die Sachen angehen.

Ich habe noch viel mehr Tipps, was man machen kann. Wenn ihr Interesse daran habt, teile ich diese gerne mit euch.

Liebe Grüße!

Körpersprache

Hey Leute!

Ich hab mir vor ein paar Wochen über Amazon ’50 Karma-Kärtchen‘ bestellt und habe mir vorgenommen, nicht unbedingt jeden Tag, aber dann, wenn ich Lust habe, eine Karte wahllos zu ziehen und mich dieser Aufgabe zu stellen.

Es macht viel mehr Spaß, wenn ich euch daran teilhaben lasse.

Die Karten habe ich gemischt und gezogen habe ich eine Karte, die sich ‚Körpersprache‘ nennt.

Ich zeige euch jede Karte einzeln, damit ihr vielleicht auch in den Genuss kommt.

Vielleicht fühlt sich der ein oder andere davon inspiriert und angesprochen.

(Ich möchte allerdings keine Werbung dafür machen. Man kann sich die Karten theoretisch auch selber nach basteln und muss sie sich nicht kaufen. Ich fand das Design sehr schön, deswegen habe ich sie mir zugelegt.)

Also kommen wir zur ersten Karte. (Übrigens lege ich die gezogene Karte raus, damit ich weiß, welche ich schon hatte und welche noch kommt.)

Obwohl der Tag nun fast vorbei ist, werde ich mich trotzdem daran versuchen.

Ich möchte gerade sitzen und stehen und ich fühle mich so auch am wohlsten, auch wenn es nach längerer Zeit weh tut. Es ist gut für die Muskulatur und sieht auch besser aus.

Ich glaube, wenn ich vor jemandem sitze oder stehe, den ich beeindrucken möchte, verändert sich meine Körpersprache ins Positive.

Wenn ich aber so gar keine Lust habe und schlechte Laune bekomme, dann ist es mir völlig egal und ich denke nicht mehr daran.

Das war jetzt meine Meinung dazu. Was denkt ihr darüber?

Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

Liebe Grüße, eure Sarah!

Dich vorstellen (Beispielbeitrag)

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Dies sind keine starren Fragen. Das Schöne an einem Blog ist, dass er sich ständig entwickelt, je nachdem, was wir lernen oder wem wir begegnen. Es ist jedoch gut zu wissen, wo und warum du dieses Blog begonnen hast. Und darüber hinaus kannst du durch die Formulierung deiner Ziele weitere Inspirationen erhalten.

Du weißt nicht, wie du beginnen sollst? Schreibe einfach auf, was dir gerade in den Kopf kommt. Anne Lamott, Autorin eines tollen Buchs zum Thema Schreiben, sagt, dass du dir selbst die Erlaubnis geben musst, einen „ersten schlechten Entwurf“ zu verfassen. Anne spricht einen wichtigen Punkt an: Beginne einfach mit dem Schreiben und bearbeite deinen Entwurf erst später.

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