Hallo Leute,
leider hat das nicht ganz so gut geklappt mit meiner Ankündigung und den Karma-Karten, aber mir ist eben die Idee gekommen, dass ich ein bisschen über mich selbst rede und euch erzähle, was ich Gutes tue, um psychisch gesund zu bleiben.
Es ist so, dass ich öfters Phasen habe, wo es mir nicht ganz so gut geht. In diesen Phasen denke ich sehr viel nach und empfinde oft ein Gefühl, was sich nicht wirklich erklären lässt. Auch, wenn ich viel Erfolg im Beruf habe, mich gut mit meiner Familie verstehe, einen tollen Freund an meiner Seite habe und auch sonst ziemlich glücklich sein kann, kommt dieses Gefühl hin und wieder auf.
Ich erzähle euch jetzt mal, was ich dagegen tue, wie ich vorgehe und was ihr euch vielleicht selber aneignen könnt, wenn ihr ebenfalls Probleme habt.
Das erste, was ich schon seit einem Jahr jetzt regelmäßig mache, ist, Tagebuch schreiben.
Ich habe mir online eine Website für mein Tagebuch ausgesucht und bin auch relativ schnell fündig geworden. Dieses Jahr habe ich zu einem anderen gewechselt, weil ich einfach mal etwas Neues ausprobieren wollte.
Nach fast einem Jahr kann man sein Fazit daraus ziehen.
Ich bin wirklich froh, dass ich damit angefangen habe, denn seitdem geht es mir schon viel besser.
Das Tagebuch nutze ich nicht nur für meine Gefühle und Gedanken, sondern auch für Ideen oder Notizen. Einfach alles, was mir durch den Kopf geht.
Es ist auch nicht nötig, dass man sich dazu zwingt oder täglich was hinein schreiben muss, um Fortschritte zu machen.
Manchmal schreibe ich mehrere Wochen nichts und habe dann doch wieder Schreibbedarf. Dann gibt es Tage, wo ich den Drang habe, fast täglich was hinein zu schreiben.
Ich bin ein Mensch, der viel mit sich selbst ausmacht und öfters die Dinge für mich behalte und die Menschen um mich herum nicht darauf anspreche. Somit tut es mir ganz gut, die Sachen manchmal aufzuschreiben.
Mit dem PC ist es allerdings viel einfacher als mit der Hand, weil man so viel motivierter ist und auch die Lust am Tippen bekommt.
Eine Zeit lang hatte ich auch ein Papiertagebuch, aber da habe ich immer Angst gehabt, dass es jemand mal lesen könnte und ich hatte selten Lust, so viel mit der Hand zu schreiben. Deswegen tut mir das Online Tagebuch auch ganz gut.
Es ist auch wichtig, dass man nach einiger Zeit vielleicht mal darüber nachdenkt, die älteren Einträge zu löschen, denn manchmal habe ich mich selber dabei erwischt, wie ich mir Vergangenes wieder durchgelesen habe, ohne, dass ich es wirklich wollte.
Mein zweiter Tipp ist: Regelmäßiges aussortieren und sortieren.
Der Tipp ist nicht nur auf alltägliche Sachen, wie Kleidung oder Gegenstände bezogen. Auch das Handy zum Beispiel oder allgemein elektronische Geräte sind sinnvoll, sich mal damit zu beschäftigen.
Dort kann man alte Bilder oder Dateien löschen, neue Organisationen mit einbauen.
Auch der Gedanke, dass man mal in sich gehen sollte und überlegen, mit wem möchte man noch befreundet sein? Wer tut einem gut? usw. ist sehr wichtig, um weiter zu kommen.
Der dritte Typ ist so ähnlich: Veränderungen.
Man muss nichts großes verändern, um sich besser zu fühlen. Manchmal reicht es aus, wenn man mal sein Profilbild ändert, sich eine neue Handyhülle zulegt, mal andere Wege zur Arbeit geht, seine Ernährung umstellt, die ganzen Routinen einmal überarbeitet, ein neues Hintergrundbild wählt, usw.
Es gibt so viele Möglichkeiten, sich neu zu entdecken, man muss es einfach probieren und gucken, was einem gefällt.
Mein vierter Tipp ist: Die Stimmung aufhellen.
Wenn man mal einen Tag hat, wo man sich vielleicht etwas schlechter fühlt, negative Gedanken hat oder auch sonst Schwierigkeiten hat, in Gang zu kommen, ist es ganz gut, wenn man zum Beispiel raus geht. Man muss nicht lange raus gehen, aber schon allein 5 Minuten an der Luft bewirken Wunder. Spazieren in der Natur hilft, um die Gedanken ins Positive zu bringen. Danach fühlt man sich wieder besser.
Ebenfalls ist es wichtig, dass man sich mit positiven Sachen konfrontiert. Wenn man Angst vor etwas hat, sollte man sich nicht direkt damit auseinandersetzen, sondern sich langsam heran tasten.
Wenn man schlechte Stimmung hat, sollte man lieber zu schöner Musik greifen, anstatt melancholische zu hören.
Tiere bewirken ebenfalls, dass wir uns besser fühlen.
Manchmal, wenn ich mich sehr schlecht fühle, dann höre ich erst gar keine Musik, weil ich weiß, dass positive Musik jetzt nicht zu meiner Stimmung passen würde. Allerdings bewirkt traurige Musik, dass ich mich noch schlechter fühle.
Also ist ein Medien Entzug auch manchmal von Vorteil, wenn man mal Zeit für sich braucht.
Mein letzter Tipp ist: Probier dich aus!
Um glücklicher zu werden, hilft es, immer weiter zu machen. Wenn man unzufrieden mit dem neuen Haarschnitt ist, sollte man nochmal in sich gehen und überlegen, was wirklich zu einem passt bzw. was man gerne ausprobieren würde. Das Erste, was einem in den Sinn kommt, ist auch meistens das, was man wirklich will.
Also immer auf das eigene Gefühl hören und die Sachen auch wirklich machen. Reines überlegen bringt nichts. Man muss die Sachen angehen.
Ich habe noch viel mehr Tipps, was man machen kann. Wenn ihr Interesse daran habt, teile ich diese gerne mit euch.
Liebe Grüße!